Reisegärten für die W.i.N.-Region

In der W.i.N.-Region soll das Naherholungsangebot bzw. die Freizeitinfrastruktur für Einheimische und Gäste erweitert werden. An verschiedenen Standorten in der Region werden neue Ausflugsziele entstehen, die als Rastplätze, Treff- und Informationspunkte gleichermaßen genutzt werden können.

Zielgruppen sind Tagesausflügler aus Bremen, Diepholz oder umliegenden Regionen, aber auch Einheimische aus den Kommunen Stuhr, Weyhe, Syke, Bassum und Twistringen.

Projekteinblick:

  • Es werden fünf Standorte in der W.i.N.-Region entwickelt (einer je Kommune), die in der Nähe von lokalen Sehenswürdigkeiten und / oder lokalen, regionalen und überregionalen Radrouten liegen.
  • Diese Treffpunkte bestehen aus "Standardelementen", die überall gleich sind und einen entsprechenden Wiedererkennungswert gewährleisten (z. B. eine Schutzhütte mit flexiblen Drehbänken, Liegebänke zum Entspannen, Informationstafeln zur Orientierung und eine Luftpumpe für Radfahrer).
  • Darüber hinaus bekommt jeder Standort eine individuelle Note, um Abwechslung für die Besucher zu bieten (z. B. Kunstgarten, Grillplatz, Bouleplatz oder Klettermöglichkeiten für die Kinder).
  • An dem ein oder anderen Standort werden auch Künstler und lokale Vereine eingebunden.

Ausblick und weitere Schritte:

  • Das Amt für regionale Landesentwicklung hat der federführenden Gemeinde Weyhe die Bewilligung zur Förderung des Projektes mit knapp 100.000 Euro überreicht. Nun kann die Umsetzung beginnen.
  • Bis zum 30.09.2019 muss das Projekt realisiert sein. Die Kommunen arbeiten jetzt an einer gemeinsamen öffentlichen Ausschreibung und die Reisegärten errichten.

Ideengeber und Projektentwicklung:

  • Projektgruppe Naherholung und Tagestourismus
  • Regionalmanagement der W.i.N.-Region

 

Fachforum - Verkehr

Das Fachforum Verkehr der W.i.N.-Region versteht sich als eine Expertengruppe zum Thema Verkehr und Mobilität, die in vierteljährlichen Treffen einen engen Erfahrungsaustausch pflegt, um voneinander zu lernen.

Der Erfahrungsaustausch bezieht sich u. a. auf den Austausch über die konkrete praktische Arbeit (z. B. Umgang mit Wegeseitenräumen oder Ausbau von Straßen), die Erfahrungen mit externen Gutachtern und Planungsbüros, den Umgang mit übergeordneten Behörden, die Verträge mit Dienstleistern, die geplanten oder umgesetzten konkreten Projekte in den jeweiligen Kommunen und über diverse Verkehrsentwicklungsmodelle.

Im Ergebnis können neue Lösungsansätze für die eigene Arbeit identifiziert, Synergien erkannt und genutzt, möglicherweise Entlastungen bzw. eine Zusammenarbeit der Verwaltungen realisiert oder gemeinsame Qualifizierungsmaßnahmen umgesetzt werden.

Durch die Vernetzung und Abstimmung der kommunalen Aufgabenträger kann in bestimmten Fällen ein gemeinsames Auftreten gegenüber übergeordneten Behörden, z. B. des Landkreises Diepholz, von Nutzen sein.

Falls sich aus diesem Austausch neue gesamtregionale Projektansätze ergeben, werden diese ggf. neben dem Austausch im Forum in kleineren Entwicklungsteams entwickelt und mglw. in Abstimmung mit der Lenkungsgruppe umgesetzt. Dies ist allerdings nicht primäres Ziel des Fachforums.

Die wesentlichen Themen der Zusammenarbeit betreffen

  • die Zusammenarbeit mit externen Planungsbüros und Gutachtern,
  • den Austausch zur praktischen Arbeit und
  • die Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation in der Region.
KMU-Förderinfoveranstaltung

Die regionale Entwicklung ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Kommunen, aber auch Wirtschafts- und Sozialpartnern (WiSo-Partner) der Region. Demzufolge unterstützt das Regionalmanagement ebenfalls private Projektträger, die eine Umsetzung nur mit Unterstützung von Fördermitteln realisieren können.

Aus diesem Grund wurde eine erste Förderinfoveranstaltung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durchgeführt, auf der neben der W.i.N.-Region in erster Linie KMU-Förderprogramme vorgestellt wurden. Folgende Punkte standen auf der Tagesordnung:

Die Präsentationen können mit Klick auf den jeweiligen TOP heruntergeladen werden.

Referenten des Abends

  • Frau König, ArL Leine-Weser, GS Sulingen
  • Herr Dr. Kipp, Dieter Meyer Consulting Oldenburg GmbH
  • Herr Klingenberg, Landkreis Diepholz – Fachdienstleiter der Wirtschaftsförderung
Samentütchen für die Insekten der W.i.N.-Region

Die W.i.N.-Region möchte im Rahmen der Randstreifeninitiative auch die Bevölkerung für die Stärkung der Biodiversität und den Schutz von Insekten in der Region begeistern.

Dazu wurden 10.000 individuell gestaltete Samentütchen mit blühenden regionalen Kulturpflanzen an Gartenbesitzer verteilt, um zumindest ein kleines Stück Garten als Blumenwiese zu gestalten und damit einen Lebensraum für Insekten zu schaffen.

Die Samentütchen sind in einigen Kommunen bereits vergriffen, in anderen dagegen noch in den Bürgerbüros oder beim / bei der jeweiligen kommunalen Umweltbeauftragten kostenlos zu erhalten. Auf der Rückseite gibt es eine Gebrauchsanweisung, sodass nichts schief gehen kann.

Gerne schicken Sie uns Bilder der mit dem Samen entstandenen Blumenwiese aus Ihrem Garten.

Weiterführende Informationen:

Jugendfilmprojekt: Dokumentation zur Biodiversität am Wegesrand

Um im Rahmen des Umweltbildungspaketes der W.i.N.-Region einen noch größeren Teil der Bevölkerung zu erreichen, haben es sich zwei Schüler des Hildegard von Bingen Gymnasiums in Twistringen zur Aufgabe gemacht einen Dokumentarfilm über den ökologischen Wert und die Aufwertung von linearen Naturflächen an Wegen, Gewässern und Feldern im Sinne der Biodiversität, Bedeutung für Insekten und Vernetzung von Biotopen zu drehen.

Falls Sie im Laufe des Jahres 2018 in der Region auf zwei Jugendliche mit Kamera stoßen, brauchen Sie sich nicht wundern. Die beiden Jungs Melvin Melloh und Luca Perin werden Naturaufnahmen machen, Schulklassen und Bauhöfe begleiten, Insekten beobachten und auch zahlreiche Interviews mit Vertretern des Naturschutzes, der Kommunen und der Landwirtschaft führen, um das Thema Biodiversität am Wegesrand von allen Seiten zu beleuchten.

Im Winter 18´/19´ soll es zudem Film- und Diskussionsabende in jeder der fünf W.i.N.-Kommunen geben, um anhand des Films über das Thema ins Gespräch zu kommen und mit Fachleuten zu diskutieren.

Unterstützer des Projektes

  • Förderverein Hildegard-von-Bingen-Gymnasium Twistringen e. V.
  • Hildegard-von-Bingen-Gymnasium Twistringen
  • Biologielehrer/innen des Gymnasiums
  • Kommunen der W.i.N.-Region
  • Landwirtschaftskammer Niedersachsen
  • Medienexperte Wolfgang Wortmann aus Weyhe
  • Regionalmanagent der W.i.N.-Region

Weiterführende Informationen:

 

Gefördert wird dieses Projekt von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung

Nds. Bingo-Umweltsiftung

Randstreifenpatenschaften zur Umweltbildung in Schulen

Zahlreiche Umweltschulen der W.i.N.-Region haben sich der Problematik des Insektensterbens und dem Thema der Biodiversität angenommen. Nun wird neben der theoretischen Wissensvermittlung im Unterricht oder AGs auch praktisches Arbeiten in der Natur realisiert, indem die Schulen bzw. einzelne Schulklassen eine Patenschaft von kommunalen Blühflächen übernehmen, um diese zu untersuchen und zu pflegen.

Allen voran das Hildegard von Bingen Gymnasium Twistringen hat das Thema didaktisch aufbereitet und in den Biologieunterricht der 10. Klassen integriert. Nun werden im Jahresverlauf Bodenproben genommen, Pflanzenbestimmungen durchgeführt, Insekten analysiert und die Bedeutung der Biodiversität von allen Seiten beleuchtet.

Mittlerweile haben alle Kommunen der W.i.N.-Region schulnahe kommunale Flächen hergerichtet und mit einer regional zertifizierten Blühmischung ausgesät, sodass sich sowohl Schulklassen als auch Kindergartengruppen für Kräuter, Blumen und Insekten begeistern können.

Unterstützer des Projektes

  • Förderverein Hildegard-von-Bingen-Gymnasium Twistringen e. V.
  • Hildegard-von-Bingen-Gymnasium Twistringen
  • Biologielehrer/innen des Gymnasiums
  • Kommunen der W.i.N.-Region
  • Regionalmanagent der W.i.N.-Region

Weiterführende Informationen:

Gefördert wird dieses Projekt von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung

Nds. Bingo-Umweltsiftung

VHS-Veranstaltungsreihe - Blühende Wegränder
VHS-Veranstaltungsreihe

Im Rahmen der Randstreifeninitiative der W.i.N.-Region hat die VHS Landkreis Diepholz eine Veranstaltungsreihe zum Thema Blühende Wegränder - Praktischer Naturschutz in unserer Region ins Leben gerufen.

Nähere Informationen zur Reihe und den einzelnen Veranstaltungen finden Sie hier:

http://www.vhs-diepholz.de/index.php?id=364

Eine Broschüre der Veranstaltungsreihe können Sie über einen Direkt-Link hier downloaden.

Viel Spaß bei den Vorträgen, der Lesung und praktischen Kursen in der Natur oder am Herd.

Dorfmoderation (Schulung von Ehrenamtlichen)

Der Wohn- und Lebensraum wird am besten von denen gestaltet, die im Dorf leben und sich aktiv in die Dorferneuerung einbringen wollen. In diesem Zusammenhang ist „Dorfmoderation“ ein Format, um Sie, die Bürgerinnen und Bürger, aktiv in Dorfentwicklungsprozesse einzubinden.

In einem lebendigen und stetigen Moderations- und Entwicklungsprozess gilt es, Bewährtes zu erhalten und Neues zu gestalten. Eine vernetzte und aktive Dorfgemeinschaft kann zum Verständnis zwischen Generationen beitragen, Zugezogene besser integrieren, ihren Wohnraum gestalten und letztlich für eine bessere Lebensqualität sorgen.

Was sich hinter der „Dorfmoderation“ verbirgt, welche Chancen sie bietet, welche Rahmenbedingungen zum Erfolg beitragen und wie sie umgesetzt werden kann, kann bei der Freiwilligenakademie Niedersachsen ergründet werden oder Sie sprechen bei Interesse einfach das Regionalmanagement an.

Mögliche Entwicklungsschritte:

  1. Schulung von Dorfmoderatoren: Dorfmoderatoren gestalten Dialogprozesse im Dorf und kommunizieren diese öffentlichkeitswirksam. Sie können als Unterstützung für Ortsvorsteher oder Ortsräte verstanden werden, um Entwicklungsprozesse voranzutreiben und zu moderieren. Es werden ehrenamtliche engagierte Dorfbewohner in zwei Ausbildungsmodulen mit je 2x3 Tagen geschult.
  2. Prozessbegleitung (Dorfmoderation): Hier beginnt die eigentliche Arbeit von Dorfmoderatoren. Was im Dorf entwickelt oder auch umgesetzt wird, hängt maßgeblich von der Aktivität der Dorfbewohner/innen ab und wird vom Dorfmoderator kanalisiert und moderiert.

Weiterführende Informationen:

Haushaltsbefragung BürgerBus Twistringen

Aufgrund der immer größer werdenden Nachfrage nach einem BürgerBus in Twistringen, hat die Stadt sich entschieden, die Begehren der Bürgerinnen und Bürger durch eine Bürgerbefragung in allen Haushalten zu erfragen.

Bürgerbusse im Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) verkehren auf festen Linienwegen fahrplanmäßig zum VBN-Tarif. Sie werden von einem Verein mit ehrenamtlichen Mitgliedern betrieben.

Haupteinsatzgebiete der BürgerBusse sollen dünn besiedelte Gemeindebereiche oder Regionen sein, in denen eine Bedienung mit herkömmlichen Linienangeboten nicht darstellbar ist.

Der BürgerBus ist mit maximal 8 Fahrgastsitzplätzen ausgestattet. Aus diesem Grund ist kein Busführerschein erforderlich, d.h. der ganz normale Pkw-Führerschein erlaubt das Fahren dieses Kleinfahrzeuges. Die Fahrer sollten jeden Monat 4 bis 8 Stunden ehrenamtlichen Fahrdienst leisten. Der Versicherungsschutz des Fahrers wird durch die Stadt gewährleistet.

Außerdem ist der BürgerBus in besonderer Weise für die Beförderung mobilitätseingeschränkter Personen ausgebaut. Er bietet mindestens einen Stellplatz für Rollstühle, Rollatoren oder Kinderwagen. Es handelt sich um Niederflurbusse, die einen bequemen stufenlosen Ein- und Ausstieg durch die besonders niedrige Bodenhöhe ermöglichen.

Die BürgerBus-Verbindung von und nach Twistringen bzw. dessen Ortschaften wird voraussichtlich je nach Fahrtziel ca. 2,00 € bis 3,50 € je Fahrt kosten.

Zur Umsetzung eines BürgerBusses im Linienverkehr ist es zunächst erforderlich, potentielle Fahrgastzahlen zu ermitteln. Hierzu führte die Stadt Twistringen im Stadtgebiet und allen Ortsteilen eine Haushaltsbefragung durch.

Die Ergebnisse hat Frau Schweers von der Stadt Twistringen ausgewertet, die Sie unter der Telefonnummer 04243/ 413 103 erreichen können.

"Reisen für Alle" sichtbar machen

In der W.i.N.-Region soll das barrierefreie Naherholungs- und touristische Angebot für Menschen mit Handicap verbessert werden.

Das Projekt „Reisen für Alle“ beinhaltet eine bundesweit einheitliche Zertifizierung von touristisch relevanten Reisezielen, die für Menschen mit diversen körperlichen oder geistigen Einschränkungen nutzbar sind. Das Zertifizierungssystem richtet sich an alle Teilbereiche der gesamten touristischen Servicekette – von den Beherbergungen über die Gastronomie bis hin zu Freizeiteinrichtungen und weiteren touristischen Infrastrukturen.

Derartige Einrichtungen können sich bei entsprechender Eignung (Erhebung vor Ort erforderlich) kostenlos zertifizieren lassen und machen damit auf ihre Angebote z. B. für Rollstuhlfahrer, Menschen mit Hör- oder Sehbehinderung, aber auch für ältere Reisende oder Familien mit Kindern aufmerksam.

Dazu kommen geschulte Erheber/-innen in die Einrichtungen und prüfen die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit deren Angebote für alle relevanten Personengruppen anhand bundesweit einheitlicher Kriterien.

In der W.i.N.-Region ist dieses Zertifizierungssystem bisher nur wenig bekannt. Dies soll geändert und entsprechende Voraussetzungen geschaffen werden.

Einblick in das Projekt:

  • Für die W.i.N.-Region wurde ein Erheber geschult, der ab sofort für interessierte touristische Einrichtungen zur Verfügung steht.
  • Am 12.06.2017 findet eine Informationsveranstaltung für alle touristisch relevanten Betriebe und Einrichtungen statt, um das Zertifizierungssystem zu beleuchten, Erfahrungsberichte zu vermitteln und Fördermöglichkeiten für Maßnahmen zur Herstellung der Barrierefreiheit aufzuzeigen.
  • Interessierte Einrichtungen können sich dann an die TourismusMarketing Niedersachsen GmbH oder den Erheber der W.i.N.-Region wenden und sich für eine Untersuchung nach bundesweit einheitlichen Kriterien anmelden.

Projektentwicklung und Kooperationspartner:

  • Projektgruppe Naherholung und Tagestourismus
  • Regionalmanagement der W.i.N.-Region
  • TourismusMarketing Niedersachsen GmbH (TMN)
  • Kompetenzzentrum barrierefreies Wohnen in Syke
  • Delme-Werkstätten in Bassum

Weiterführende Informationen:

Verbreitung Jobticket

Die W.i.N.-Region steht vor großen Herausforderungen bei der Bewältigung des sehr hohen Verkehrsaufkommens insbesondere durch die Pendlerströme morgens und abends. Zudem möchte die Region einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Ein wesentlicher Ansatz ist die Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs – des ÖPNV. Der Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen bietet ein Jobticket an, von dessen Vorteilen Mitarbeiter/innen ansässiger Unternehmen profitieren können. Dazu zählen z. B. ein reduzierter Preis gegenüber anderen Ticketabonnements oder auch attraktive Mitnahmeregelungen am Abend und am Wochenende.

Da die Nutzung des Jobtickets nicht nur zur Reduzierung der Verkehrsbelastung auf unseren Straßen beitragen kann, sondern auch eine attraktive Möglichkeit der Mitarbeiterbindung darstellt, soll das Jobticket in der Region verbreitet werden. Die Mindestabnahme von 50 Jobtickets kann gemeinsam von drei Unternehmen erfolgen. Bei Interesse vermitteln die Kommunen mögliche Kooperationspartner an kleinere Unternehmen.

Ausblick und weitere Schritte:

  • Interessensabfrage bei ansässigen Unternehmen mit einer entsprechend relevanten Mitarbeiterzahl
  • Vermittlung möglicher Kooperationspartner
  • Unterstützung bei der Vertragsabschließung mit dem Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen

Ideengeber:

  • Projektgruppe Mobilität der W.i.N.-Region

Weiterführende Informationen:

 

Info-Veranstaltung: Bürgerbus in Twistringen - Chancen und Risiken

Die Stadt Twistringen hat interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Bürgerbus in Twistringen – Chancen und Risiken“ eingeladen, um sich gemeinsam mit Verkehrsexperten aus der Region auszutauschen und den Bedarf bzw. die Umsetzbarkeit in Twistringen zu diskutieren. Herr Bendrien, „Bürgerbus-Experte“ vom Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen, hielt einen Vortrag zum "Prinzip Bürgerbus", während anschließend Herr Runge vom BürgerBus Bassum e. V. seine Erfahrungen zur Gründung und zum Betrieb des Bürgerbusses in Bassum zum Besten gab. In der anschließenden Diskussion konnten sich die ca. 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Rahmenbedingungen in Twistringen, die Sinnhaftigkeit und insbesondere die Mitwirkungsbereitschaft austauschen. Die Veranstaltung fand am 30. Januar von 18:00 bis 20:00 Uhr im Ratssaal des Rathauses der Stadt Twistringen statt.

Ausblick und weitere Schritte

Die Mitwirkungsbereitschaft der Anwesenden reicht bisher nicht aus, um einen BürgerBus Twistringen ins Leben zu rufen.

Im Frühjahr 2017 wird deshalb eine Haushaltsbefragung durchgeführt, um auf das Projekt aufmerksam zu machen und ein genaueres Stimmungsbild aus der Bevölkerung zu erhalten.

Bei einem positiven Ergebnis und einer ausreichenden Bereitschaft zur Eigeninitiative muss sich ein Verein gründen, der den Aufbau und den Betrieb eines Bürgerbusses übernimmt. Anschließend können Fördergelder eingeworben, ein Bus gekauft, Fahrpläne geschmiedet und ehrenamtliche Fahrer eingeteilt werden.

Anlagen

Hier können Sie die Präsentation der Info-Veranstaltung und die Haushaltsbefragung downloaden.