Neue Wohnmobilstellplätze für die W.i.N.-Region

Der Camping- und Wohnmobiltourismus erfreut sich wachsender Beliebtheit in Deutschland und den benachbarten Ländern.

Um ein entsprechendes Platzangebot vorhalten zu können und damit die Region für "Wohnmobilisten" attraktiver zu machen, sollen neue Wohnmobilstellplätze in der W.i.N.-Region entstehen.

Dazu tauscht sich die Projektgruppe Naherholung und Tagestourismus eng untereinander und mit benachbarten Kommunen der W.i.N.-Region aus, um von deren Erfahrungen profitieren zu können. Die Kommunen Weyhe, Syke, Bassum und Twistringen haben großes Interesse, ein entsprechendes Angebot zu entwickeln, werden dies allerdings in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Ausbaustufen tun.

Ausblick und weitere Schritte:

  • Die Projektgruppe Naherholung und Tagestourismus der W.i.N.-Region tauscht sich derzeit über einheitliche Standards aus, sucht nach geeigneten Standorten und plant individuelle Stellplätze.
  • Eine Projektförderung wird im Rahmen der ZILE-Richtlinie beim Amt für regionale Landesentwicklung angestrebt.

Ideengeber und Projektentwicklung:

  • Projektgruppe Naherholung und Tagestourismus
  • Regionalmanagement der W.i.N.-Region
Randstreifenentwicklung (Wege und Gewässer)
Blühstreifen von Alexander Wietzke

Die W.i.N.-Region hat es sich im Rahmen einer gemeinsamen regionalen Entwicklung zur Aufgabe gemacht, durch diverse Projekte einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz zu leisten. Die Randstreifeninitiative an Wegen und Gewässern ist dabei nur ein Baustein unter vielen und zielt auf die Vernetzung von Biotopen, die Sicherung der Biodiversität und die Erholung der Flora und Fauna in Zeiten eines immensen Flächendrucks.

Derzeit suchen kommunale Vertreter, Naturschützer und Vertreter der Landwirtschaft nach geeigneten Lösungsansätzen, um eine ökologische Aufwertung von Wege- und Gewässerrandstreifen zu realisieren und dabei alle relevanten Akteure für das Thema zu sensibilisieren.

Naturschutzfachliche Ausgestaltung - Maßnahmensammlung

  • Überjährige, strukturreiche Blühstreifen
  • Extensivierter Ackerstreifen
  • Einjähriger Brachstreifen
  • Artenreiche Feldraine

Ausblick und weitere Schritte

  • Ansatz zur ökologischen Optimierung: Kombination von artenreichen Feldrainen auf kommunalen Flächen der Wegerandstreifen und extensivierten Ackerstreifen der angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen.
  • Ansatz zur Realisierung: Nutzung der Randstreifen als Kompensationsflächen für Ausgleichsmaßnahmen diverser Bautätigkeiten (Ausgangspunkt: Saum mit Grünfläche)
  • Flächenpotenzialanalyse in den Kommunen der W.i.N.-Region
  • Begleitende Öffentlichkeitsarbeit und intensive Gespräche zwischen allen Interessensgruppen
  • Intensiver Austausch in der Projektgruppe Klima und Umwelt der W.i.N.-Region

Ideengeber und Projektentwicklung

  • Projektgruppe Klima und Umwelt der W.i.N.-Region
  • Regionalmanagement der W.i.N.-Region

Interessante Projekte

Umweltbildungsmaßnahmen zum Thema "Biodiversität"
Blühstreifen von Alexander Wietzke

Im Rahmen der Randstreifeninitiative der W.i.N.-Region ist eine begleitende Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung der Bevölkerung unerlässlich. Spätestens mit Veröffentlichung der Studie zum Insektensterben 2017 des NABU ist das Thema in aller Munde.

Die W.i.N.-Region hat mit der Randstreifeninitiative an Wegen und Gewässern die Vernetzung von Biotopen, die Sicherung der Biodiversität und die Erholung der Flora und Fauna in Zeiten eines immensen Flächendrucks zum Ziel.

Um auch die Bevölkerung zu sensibilisieren und ihr den Zugang zu dem Thema zu erleichtern plant die W.i.N.-Region in Zusammenarbeit mit den ansässigen Umweltschulen, den VHS-Außenstellen, dem Regionalen Umweltbildungszentrum Syke, Naturschutzvereinen und weiteren lokalen Umweltbildungseinrichtungen verschiedene Umweltbildungsmaßnahmen, die aufgrund ihrer unterschiedlichen Ausrichtung verschiedene Zielgruppen ansprechen und damit eine entsprechend breite Wirksamkeit entfalten soll.

Maßnahmenpaket (Fortlaufende Weiterentwicklung)

  • Randstreifenpatenschaften von Schulklassen der Umweltbildungsschulen als praktischer Biologieunterricht
  • Veranstaltungsreihe der VHS-Außenstellen der W.i.N.-Region zum Thema "Biodiversität und Biotopvernetzung durch Wegerandstreifen" (z. B. Vorträge über Basiswissen, Praxisveranstaltungen zum Kochen mit Kräutern, Herstellen von Kosmetika oder Zubereitung von "Streuobstsäften"
  • Erstellung eines Präsentationsvideos zur "Bedeutung der ökologischen Aufwertung von Wegeseitenrändern in der W.i.N.-Region" durch Jugendliche aus Twistringen
  • Verteilen von Saatguttüten mit regionalen Blumen- und Kräutermischungen für den heimischen Garten
  • Aufstellen von Schildern an ökologisch aufgewerteten Flächen
  • Entwicklung von Flyern für die Bevölkerung
  • Tag der Artenvielfalt in der W.i.N.-Region

Ausblick und weitere Schritte

  • Intensiver Austausch in der Projektgruppe Klima und Umwelt der W.i.N.-Region
  • Projektentwicklung in kleineren Arbeitsgruppen
  • Fördermittelakquise
  • Begleitende Öffentlichkeitsarbeit und intensive Gespräche zwischen allen Interessensgruppen

Kooperationspartner und Ideengeber

  • Projektgruppe Klima und Umwelt der W.i.N.-Region
  • Regionalen Umweltbildungszentrum Syke
  • Umweltschulen der W.i.N.-Region
  • NABU-Ortsgruppen
  • BUND-Ortsgruppen
  • Die Naturfreunde Altkreis Grafschaft Hoya
  • VHS-Außenstellen der W.i.N.-Region
  • Rosarium Wachendorf
  • Umweltbeauftragte der Kommunen
  • Regionalmanagement der W.i.N.-Region

Interessante Projekte

Nacht der Jugend

In der W.i.N.-Region soll es im Jahr 2018 eine "Nacht der Jugend" geben, in der gleichzeitig an einem bestimmten Datum unter demselben Motto diverse Veranstaltungen für Jugendliche angeboten werden.

Konzeptionell und inhaltlich soll sich dabei an der Bremer „Nacht der Jugend“ (Infos unter http://www.nachtderjugend.de/2015/) orientiert werden, die jedes Jahr zum Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht am 09. November stattfindet. Das heißt, die Veranstaltungen sollen nicht den Charakter einer Party oder einer Messe für jugendtypische Themen haben, sondern auf unterschiedlichste Art und Weise (künstlerische, musikalische, sportliche und kulturelle Beiträge) so vor allem jungen Menschen einen Rahmen bieten, sich mit der menschenfeindlichen Vergangenheit dieses Landes zu beschäftigen, mit ihrer Kunst ein Zeichen für Courage und gegen Rassismus zu setzen und in gemeinsamen Projekten die Gegenwart und Zukunft ihres Ortes mitzugestalten.

Folgende Programmpunkte sind vorstellbar:

  • Musikalische Beiträge
  • Theater
  • Diskussionsveranstaltungen
  • Einladung von Ehrengästen oder Zeitzeugen ggf. mit persönlichem Bezug zur Gemeinde
  • Schautafeln, Ausstellungen und Infostände
  • Tanzgruppen und Sportbeiträge
  • Vorträge
  • Filmbeiträge und Videoinstallationen
  • Essen und Trinken

Die Einbindung folgender Akteure in die Planung und Durchführung wäre sinnvoll:

  • Jugendarbeit
  • Kulturbüro
  • Gleichstellungsbeauftragte
  • Gemeindearchivar
  • Personen aus der Flüchtlingshilfe (Stabstelle Integration/Inklusion, Integrationslotsen)
  • Politik bzw. politische Gremien
  • Schuldirektoren_innen
  • Kirchenvertreter_innen
  • Engagierte Jugendliche (Schülervertreter_innen, Schul-AGs…)
  • Engagierte Bürger_innen,
  • Gemeinnützige Vereine / Initiativen.

Ideengeber und Projektentwicklung:

  • Jugendpfleger / -arbeiter und Jugendhäuser der W.i.N.-Region