Die Förderlandschaft

Die Europäische Förderlandschaft besteht aus unzähligen Förderprogrammen, Wettbewerben, Richtlinien, Aufrufen und Erlassen. Darüber hinaus haben die Bundesregierung und das Land Niedersachsen jeweils eigene Förderprogramme, um individuelle Entwicklungen voranzutreiben. Auf einer weiteren Ebene fördern zahlreiche Stiftungen Projekte und Maßnahmen, die ihren Leitlinien entsprechen. Auch Kommunen legen teils eigene Förderprogramme auf, um beispielsweise kleine und mittlere Unternehmen zu unterstützen.

Im Folgenden werden die wichtigsten Strukturen der EU-Förderkulisse kurz beschrieben:

EU-Fonds in Niedersachsen 2014-2020

In der aktuellen EU-Förderperiode 2014-2020 prägen insbesondere drei Investitions- und Strukturfonds der Europäischen Union die Förderlandschaft:

  1. EFRE – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
  2. ESF – Europäischer Sozialfonds
  3. ELER – Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums

Jedes Bundesland setzt im Rahmen dieser Fonds eigene Prioritäten der regionalen Entwicklung und gibt sich ein entsprechendes Programm zur Nutzung bereitgestellter Fördermittel.

Das Land Niedersachsen beschreibt die eigene Zielsetzung der regionalen und sozialen Entwicklung im EFRE-ESF-Multifondsprogramm sowie die Entwicklung des ländlichen Raumes im ELER-Programm „PFEIL“. Zur Umsetzung der jeweiligen Zielsetzungen wurden Richtlinien veröffentlicht, auf deren Grundlage einzelne Projekte gefördert werden.

Link zu Download Multifondsprogramm

Link zu Download PFEIL

Einen guten Überblick über die aktuellen EU-Fördermöglichkeiten bietet das Portal "Europa für Niedersachsen". Hier ist u. a. die Broschüre "EU-Förderung im Überblick" veröffentlicht, welche die zahlreichen EU-Fördermöglichkeiten im Rahmen der drei Investitions- und Strukturfonds EFRE, ESF und ELER zusammenfasst.

Mit der folgenden Programmübersicht erhalten Sie einen ersten Eindruck über die niedersächsische Schwerpunktsetzung (Klicken auf die Graphik öffnet ein PDF):

ELER > PFEIL > ZILE
PFEIL

Im Rahmen des Nds. ELER-Programms „PFEIL“ wurde eine der wichtigsten niedersächsischen Richtlinien für Projekte im ländlichen Raum veröffentlicht. Die sogenannte ZILE-Richtlinie (Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung) wird vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Leine-Weser betreut.

ZILE - Richtlinie

Aus der ZILE-Richtlinie können Projekte in folgenden Bereichen gefördert werden:

  • Dorfentwicklung / Dorfentwicklungspläne
  • Flurbereinigung und ländlicher Wegebau
  • Flächenmanagement für Klima- und Umweltschutz
  • Basisdienstleistungen in ländlichen Räumen
  • Ländlicher Tourismus
  • Kulturerbe

Auch das Regionalmanagement und die Erstellung des Regionalen Entwicklungskonzeptes werden über die ZILE-Richtlinie gefördert.

Download ZILE-Richtlinie

Download ZILE-Antragsformular