Neue Ausflugsziele für die W.i.N.-Region

In der W.i.N.-Region soll das Naherholungsangebot bzw. die Freizeitinfrastruktur für Einheimische und Gäste erweitert werden. An verschiedenen Standorten in der Region sollen neue Ausflugsziele entstehen, die als Rastplätze, Treff- und Informationspunkte gleichermaßen genutzt werden können.

Zielgruppen sind Tagesausflügler aus Bremen, Diepholz oder umliegenden Regionen, aber auch Einheimische aus den Kommunen Stuhr, Weyhe, Syke, Bassum und Twistringen.

Projekteinblick:

  • Es werden fünf Standorte in der W.i.N.-Region entwickelt (Einer je Kommune), die in der Nähe von lokalen Sehenswürdigkeiten und / oder lokalen, regionalen und überregionalen Radrouten liegen.
  • Diese Treffpunkte bestehen aus "Standardelementen", die überall gleich sind und einen entsprechenden Wiedererkennungswert gewährleisten (z. B. eine Schutzhütte mit flexiblen Drehbänken, Liegebänke zum Entspannen, Informationstafeln zur Orientierung und eine Luftpumpe für Radfahrer).
  • Darüber hinaus bekommt jeder Standort eine individuelle Note, um Abwechslung für die Besucher zu bieten (z. B. Kunstgarten, Grillplatz, Fotorahmen, Bouleplatz oder Klettermöglichkeiten für die Kinder).
  • An dem ein oder anderen Standort werden auch Künstler und lokale Vereine eingebunden.

Ausblick und weitere Schritte:

  • Die Projektgruppe Naherholung und Tagestourismus der W.i.N.-Region feilt derzeit an der Ausgestaltung des Projekts.
  • Zusammen mit dem Regionalmanagement wird ein Antrag auf Fördermittel vorbereitet.
  • Im September erfolgt eine Antragstellung auf Fördermittel im Rahmen der ZILE-Richtlinie beim Amt für regionale Landesentwicklung.
  • Nach Bewilligung der Förderung werden das Projekt im Jahr 2018 umgesetzt und die einzelnen Standorte feierlich eröffnet.

Ideengeber und Projektentwicklung:

  • Projektgruppe Naherholung und Tagestourismus
  • Regionalmanagement der W.i.N.-Region

 

Randstreifenentwicklung (Wege und Gewässer)

Die W.i.N.-Region hat es sich im Rahmen einer gemeinsamen regionalen Entwicklung zur Aufgabe gemacht, durch diverse Projekte einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz zu leisten. Die Randstreifen-Initiative an Wegen und Gewässern ist dabei nur ein Baustein unter vielen und zielt auf die Vernetzung von Biotopen, die Sicherung der Biodiversität und die Erholung der Flora und Fauna in Zeiten eines immensen Flächendrucks.

Derzeit suchen kommunale Vertreter, Naturschützer und Vertreter der Landwirtschaft nach geeigneten Lösungsansätzen, um eine ökologische Aufwertung von Wege- und Gewässerrandstreifen zu realisieren und dabei alle relevanten Akteure für das Thema zu sensibilisieren.

Naturschutzfachliche Ausgestaltung - Maßnahmensammlung

  • Überjährige, strukturreiche Blühstreifen
  • Extensivierter Ackerstreifen
  • Einjähriger Brachstreifen
  • Artenreiche Feldraine

Ausblick und weitere Schritte

  • Ansatz zur ökologischen Optimierung: Kombination von artenreichen Feldrainen auf kommunalen Flächen der Wegerandstreifen und extensivierten Ackerstreifen der angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen.
  • Ansatz zur Realisierung: Nutzung der Randstreifen als Kompensationsflächen für Ausgleichsmaßnahmen diverser Bautätigkeiten (Ausgangspunkt: Saum mit Grünfläche)
  • Flächenpotenzialanalyse in den Kommunen der W.i.N.-Region
  • Begleitende Öffentlichkeitsarbeit und intensive Gespräche zwischen allen Interessensgruppen
  • Intensiver Austausch in der Projektgruppe Klima und Umwelt der W.i.N.-Region

Ideengeber und Projektentwicklung

  • Projektgruppe Klima und Umwelt der W.i.N.-Region
  • Regionalmanagement der W.i.N.-Region

Interessante Projekte

  • Stadt Bramsche: http://www.bramsche.de/magazin/artikel.php?artikel=392&menuid=21
  • Projekt Mediate der LWK und Uni Göttingen: http://www.mediate-projekt.de/
Solardachkataster
Auszug aus dem Solardachkataster Landkreis Osnabrück

Ein „Solardachkataster“ ist ein webbasiertes geographisches Informationssystem (GIS), in welchem die Eignung der Dachflächen einer bestimmten Gebietskörperschaft für die solare Nutzung bewertet wird. Mit diesem Informationssystem können Bürger/innen sowie öffentliche Verwaltung und Unternehmen einfach, verlässlich, schnell und kostenlos feststellen, welche Dächer für die solare Nutzung geeignet sind. Darüber hinaus können Potenziale für die gesamte Gebietskörperschaft ermittelt werden.

Erstellung und Betrieb eines Solardachkatasters

  • als frei zugängliche Online-Plattform,
  • zur Veranschaulichung von Potenzialen der Solarenergienutzung (Photovoltaik / Stromerzeugung, Solarthermie / Wärmenutzung) und
  • zur Erstinformation mit dem Ziel der Vermittlung an Energieberater/innen und regionale Handwerksunternehmen (Regionale Wertschöpfung).

Voraussichtliche Projektkosten

  • Datenmaterial: 8.250 Euro
  • Aufbau Online-Plattform: 19.000 Euro
  • Pflege und Weiterentwicklung: 20.000 Euro (5 Jahre)

Ausblick und weitere Schritte

  • Projektskizze wurde erarbeitet
  • Sponsoren einwerben (Energieversorger, Netzbetreiber, Banken, Handwerkskammer)
  • Kataster durch Externen Anbietern erstellen
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Laufende Pflege und Weiterentwicklung

Ideengeber und Projektentwicklung

  • Klimaschutzmanager Stuhr - Weyhe: Herr Colja Beyer
  • Projektgruppe KLima und Umwelt der W.i.N.-Region
  • Regionalmanagement der W.i.N.-Region

Vorbilder

Nacht der Jugend

In der W.i.N.-Region soll es im Jahr 2018 eine "Nacht der Jugend" geben, in der gleichzeitig an einem bestimmten Datum unter demselben Motto diverse Veranstaltungen für Jugendliche angeboten werden.

Konzeptionell und inhaltlich soll sich dabei an der Bremer „Nacht der Jugend“ (Infos unter http://www.nachtderjugend.de/2015/) orientiert werden, die jedes Jahr zum Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht am 09. November stattfindet. Das heißt, die Veranstaltungen sollen nicht den Charakter einer Party oder einer Messe für jugendtypische Themen haben, sondern auf unterschiedlichste Art und Weise (künstlerische, musikalische, sportliche und kulturelle Beiträge) so vor allem jungen Menschen einen Rahmen bieten, sich mit der menschenfeindlichen Vergangenheit dieses Landes zu beschäftigen, mit ihrer Kunst ein Zeichen für Courage und gegen Rassismus zu setzen und in gemeinsamen Projekten die Gegenwart und Zukunft ihres Ortes mitzugestalten.

Folgende Programmpunkte sind vorstellbar:

  • Musikalische Beiträge
  • Theater
  • Diskussionsveranstaltungen
  • Einladung von Ehrengästen oder Zeitzeugen ggf. mit persönlichem Bezug zur Gemeinde
  • Schautafeln, Ausstellungen und Infostände
  • Tanzgruppen und Sportbeiträge
  • Vorträge
  • Filmbeiträge und Videoinstallationen
  • Essen und Trinken

Die Einbindung folgender Akteure in die Planung und Durchführung wäre sinnvoll:

  • Jugendarbeit
  • Kulturbüro
  • Gleichstellungsbeauftragte
  • Gemeindearchivar
  • Personen aus der Flüchtlingshilfe (Stabstelle Integration/Inklusion, Integrationslotsen)
  • Politik bzw. politische Gremien
  • Schuldirektoren_innen
  • Kirchenvertreter_innen
  • Engagierte Jugendliche (Schülervertreter_innen, Schul-AGs…)
  • Engagierte Bürger_innen,
  • Gemeinnützige Vereine / Initiativen.

Ideengeber und Projektentwicklung:

  • Jugendpfleger / -arbeiter und Jugendhäuser der W.i.N.-Region