Regionale Zusammenarbeit
Akteursstruktur im ILE-Prozess

Die regionale Zusammenarbeit wird im Wesentlichen durch aktive und engagierte Akteure geprägt, die sich für die Entwicklung der W.i.N.-Region einsetzen und einzelne Projekte auf die Beine stellen. Dies können Initiativen, Vereine, Verbände, Verwaltungen, Politik oder auch Privatpersonen sein.

Das oberste zentrale Steuerungsgremium der ILE-Region ist die Lenkungsgruppe. Sie ist für die Umsetzung des REKs verantwortlich.

Aufgabe des Regionalmanagements ist die Unterstützung regionaler Akteure sowie die Organisation des regionalen Entwicklungsprozesses im Auftrag der Lenkungsgruppe.

Arbeitskreise und Projektgruppen entwickeln Ideen, konkretisieren Projekte und bringen sie zur Umsetzung. Dabei werden die einzelnen Arbeitskreise und Projektgruppen vom Regionalmanagement unterstützt.

Im Austausch mit (über-)regionalen Kooperationspartnern werden Ideen und Vorgehensweisen aufeinander abgestimmt und weiterentwickelt.

Lenkungsgruppe

Die W.i.N.-Lenkungsgruppe ist das oberste Entscheidungsgremium im regionalen Entwicklungsprozess. Hier findet die Bewertung und Auswahl der Projekte und Prozesse statt, die im Rahmen der ILE-Kooperation realisiert werden sollen. Der Lenkungsgruppe obliegt die Steuerung der Arbeitsebene. Die Organisation der Lenkungsgruppe sowie Vor-, Nachbereitung und Moderation der Sitzungen übernimmt das Regionalmanagement.

Mitglieder der Lenkungsgruppe sind:

  • Suse Laue, Bürgermeisterin der Stadt Syke (Vorsitzende)
  • Dr. Andreas Bovenschulte, Bürgermeister der Gemeinde Weyhe
  • Christian Porsch, Bürgermeister der Stadt Bassum
  • Martin Schlake, Bürgermeister der Stadt Twistringen
  • Niels Thomsen, Bürgermeister der Gemeinde Stuhr
  • Ursula Nietfeld, Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Leine-Weser, Geschäftsstelle Sulingen (beratendes Mitglied)
  • Volker Klüche, Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Leine-Weser, Geschäftsstelle Sulingen (beratendes Mitglied)

Die Lenkungsgruppe ist ohne Rechtsform, sie arbeitet grundsätzlich nach dem Konsensprinzip, wobei dies auch die Mitglieder in beratender Funktion einbezieht.

Regionalmanagement

Das Regionalmanagement (REM) bildet als ausführendes Organ der Lenkungsgruppe eine Schnittstelle zwischen dem Entscheidungsgremium und den regionalen Akteuren, welche die Entwicklung und Umsetzung von Projekten im Sinne des Regionalen Entwicklungskonzeptes der W.i.N.-Region vorantreiben.

Zentrale Aufgabe des Regionalmanagements ist die Organisation sowie Gestaltung des ILE-Prozesses und ist damit der „Motor“ oder „Kümmerer“ der W.i.N.-Region.

Akteursstruktur im ILE-Prozess

Aufgaben

Das Regionalmanagement...

  • hat zum Ziel, den ILE-Prozess fortzuführen und weiterzuentwickeln.
  • begleitet den Entwicklungsprozess durch die Organisation und Moderation von Entscheidungsgremien, Projektgruppen und öffentlichen Veranstaltungen sowie durch die Abstimmung und ggf. Mediation zwischen Projektträgern, Interessenvertreter/-innen, Politik, Verwaltung sowie sonstigen regionalen Akteuren.
  • unterstützt insbesondere die Projektentwicklung und -strukturierung, die Fördermittelakquise sowie die Abstimmung und Vernetzung untereinander.
  • ist Ansprechpartner für alle, die den regionalen Entwicklungsprozess befördern wollen. Das Regionalmanagement unterstützt die Entwicklung und Umsetzung von Projekten für die Region.
  • betreibt Öffentlichkeitsarbeit über den regionalen Entwicklungsprozess (Website, Pressearbeit, Informationsveranstaltungen etc.).
  • steht bei der Beantwortung sonstiger Fragen und Anregungen zur regionalen Entwicklung zur Verfügung.

Durchführung

Mit der Durchführung des Regionalmanagements von 2016-2023 wurde die Beratungsfirma MCON - Dieter Meyer Consulting GmbH aus Oldenburg beauftragt. Ansprechpartner ist Michael Wenzel. Das Regionalmanagement wird zu 75 % aus EU-Mitteln gefördert, die restlichen 25 % teilen sich die beteiligten fünf Gemeinden und Städte.

Regionalmanager: Michael Wenzel

Michael Wenzel

Das Regionalmanagement arbeitet mit Büro in Oldenburg, kann aber auch kurzfristig in der Region präsent sein. Für Treffen vor Ort können z. B. Räume in den Rathäusern der Kommunen genutzt werden.

Arbeitskreise und Projektgruppen

In themenspezifischen Arbeitskreisen und Projektgruppen werden Projektideen gesammelt, konkretisiert und im besten Fall zur Umsetzung gebracht. Letzteres kann nur mit aktiven regionalen Akteuren gelingen, die sich sowohl als Experten/-innen in die Projektgruppen einbringen als auch die Realisierung voranbringen wollen.

Die "Arbeitsebene" stimmt sich laufend mit der Lenkungsgruppe über zentrale Entscheidungen und den Projektfortschritt ab. Das Regionalmanagement organisiert dabei den Austausch und unterstützt die Projektgruppen in ihrer Arbeit.

In der W.i.N.-Region sind derzeit folgende Arbeitskreise und Projektgruppen aktiv:

  • Projektgruppe Mobilität
  • Projektgruppe Klima und Umwelt
  • Projektgruppe Naherholung und Tagestourismus
Kooperationen

Kooperationen

Die W.i.N.-Region ist mit umliegenden Kommunen, Verbänden und Regionen verbunden und hat sich zum Ziel gesetzt, den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit untereinander zu verbessern.

Aktive Kooperationen verbindet die Region mit:

  • Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen e. V.
  • Landkreis Diepholz
  • Naturpark Wildeshauser Geest
  • Mittelweser-Touristik GmbH